Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds
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Thema des Jahres

Grenze verbindet - Innovative Projekte zur Förderung engerer Bindungen zwischen Deutschen und Tschechen in den Grenzgebieten

 
 

Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ist die offene deutsch-tschechische Grenze ein normaler Teil des Lebens für viele Menschen geworden. Viele verschiedene erfolgreiche Aktivitäten, Initiativen und Projekte bringen die Einwohner beider Staaten einander näher. Trotzdem gibt es auch manche, denen das Gebiet direkt hinter der Grenze fremd ist. Die Grenzregionen haben noch einen langen Weg vor sich, bevor eine grenzüberschreitende Zivilgesellschaft entsteht – bis die Grenze nicht mehr trennen wird.

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds appelliert darum an deutsche und tschechische Akteure aus der Bürgergesellschaft und darüber hinaus, grenzüberschreitende Kooperationen aufzunehmen oder bestehende Kontakte durch neue Formen der Zusammenarbeit zu verstärken. Willkommen sind besonders Begegnungsprojekte, deren Zielgruppe nicht weit voneinander lebende Deutsche und Tschechen sind.

Dabei verfolgt der Zukunftsfonds folgende Ziele:

  • Etablierung neuer Formate der tschechisch-deutschen Zusammenarbeit in den Grenzgebieten
  • Beiträge zur Lösung spezifischer Problemen auf beiden Seiten der Grenze
  • Verbesserung der Lebensqualität in den Grenzgebieten durch Aktivitäten der Zivilgesellschaft
  • Förderung des Interesses an außerschulischer Bildung und Motivation der Bewohner der Grenzgebiete zur Vertiefung ihrer Sprachkenntnisse
  • Stärkung von Ehrenamt und freiwilligem Engagement in den Grenzgebieten  

Projekte müssen im Grenzgebiet stattfinden oder das Leben im Grenzgebiet zum Thema haben. Unter Grenzgebiet werden alle Orte verstanden, deren soziale, kulturelle und wirtschaftliche Situation von der geographischen Lage in der Nähe der deutsch-tschechischen Grenze beeinflusst ist. Dieser Einfluss wird bei einer Entfernung von ca. 40 km vorausgesetzt. Unterstützt werden können nur innovative Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung der Grenzgebiete leisten. Projekte können auch die Form von Tagungen, Seminaren oder Diskussionsforen haben. Bei Begegnungsprojekten muss die Anzahl von deutschen und tschechischen Teilnehmern ausgewogen sein.

Informationen zur Antragstellung:

Der beim Zukunftsfonds beantragte Zuschuss darf beim Thema des Jahres anstelle der sonst üblichen 50 Prozent einen Anteil von bis zu 70 Prozent der Projektgesamtkosten ausmachen.

Antragstellungen sind im Quartalsrhythmus jeweils zum 31. Dezember 2014, 31. März 2015, 30. Juni 2015, 30. September 2015 und 31. Dezember 2015 möglich. Über die Förderung der zum jeweiligen Termin eingereichten Anträge wird zum Ende des darauffolgenden Quartals entschieden. Projekte aus diesem Themenbereich können also ab dem zweiten Quartal 2015 realisiert werden.

Sollten Sie beabsichtigen, einen Antrag mit diesem Themenschwerpunkt zu stellen, so empfehlen wir Ihnen eine vorherige Beratung zum Projektvorhaben. Die Mitarbeiter des Sekretariats stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

 
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